Die Gemeinde Barnekow

Zu unserer Gemeinde gehören die vier Ortsteile Klein Woltersdorf,
Groß Woltersdorf, Krönkenhagen und Barnekow
.
Gesamtfläche: 1.559 ha
Einwohner: 590

Im Ortsteil Barnekow gibt es die Freiwillige Feuerwehr und die Gaststätte „Bauernstube“ mit einem guten Ruf, der weit über die Gemeindegrenzen hinausreicht.
In unserem schönen Park kann man noch Reste einer Ritterburganlage aus dem 13. und 14. Jahrhundert erkennen. Von ihr künden heute noch Gräben und hohe Erdwälle.

Zur Geschichte

Barnekow wurde erstmals im Jahre 1230 urkundlich erwähnt.
Am 17. Februar 1282 verkauften der Bischof Herrmann und das Domkapital zu Schwerin den bischöflichen Zehnten von Barnekow an das Kloster Neuenkamp.
Im Jahre 1430 bestätigt die Herzogin Katharina von Mecklenburg die Priviliegien und die Akzise der Familie von Plessen auf Barnekow in einer neuen Beurkundung. Von 1575 bis 1600 prozessierte Martin von Plessen um Barnekow um die Lösung von Hebungen, die seine Vorfahren an St. Georg verpfändet hatten. Am 17. Juli 1716 wurden durch ein russisches Reiter-kommando mehere landadlige aufgebracht, darunter der Gutsbesitzer Plessen aus Barnekow.

1717 wurden die Verhältnisse im Ort durch den Landesherrn neu geordnet und mit dem „Außenland“ ein Pachthof gegründet.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf von durchreisenden Truppen mehrfach geplündert und im März 1718 fast völlig zerstört.
Später wechselte Barnekow mehrfach den Besitzer. Wir wissen zum Beispiel, dass die Familie von Ladiges 1881 Recht und Eigentum am Dorf hatte.

Nach 1945 gestaltete die sozialistische Führung die Landwirtschaft um und errichtete einen Technikstützpunkt und eine Milchviehanlage.
18 Bodenreformhäuser wurden von 1947 bis 1952 neu bzw. umgebaut.
Ein 21-WE-Block wurde im Jahre 1968 fertig gestellt und zur Nutzung übergeben, ein weiterer 12-WE-Block folgte 1986. das Gutshaus wurde 1989 gesprengt und an seiner Fläche eine Grünfläche angelegt.
Nach dem Abriss der alten Schmiede 1987/1988 wurde hier ein Gebäude mit einer Gaststätte errichtet.

Von 1993 bis 1994 entstand die Wohnsiedlung „Zum Vogelsang“ mit 35 Eigenheimen.
Langsam siedelten sich Handwerk und Gewerbe an, und es entstand u.a. ein moderner Recyclinghof auf dem ehemaligen Stützpunkt der LPG Barnekow.
Die Schule gab es in Barnekow bis 1972.

Seit 2005 gehört die Gemeinde Barnekow zum Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen im Landkreis Nordwestmecklenburg.

Birgit Heine, Bürgermeisterin

Sprechzeiten:
Bürgermeisterin Birgit Heine
Dienstag: 18.00 – 18.30 Uhr
Feuerwehrgebäude Barnekow